Vorbereitungen für den Hundeherbst

Copyright: Marion Friedl

Der Herbst klopft schon mal an die Tür – Zeit für Vorbereitungen, damit der Vierbeiner gut und fit durch den Hundeherbst kommt. Bald genügt das leichte Sommerbett nicht mehr, das Fell wird wieder dichter und die Abwehrkräfte könnten auch einen Kick bekommen.

Saubere Decken und passende Klamotten

Wer weiß, wann der Hundeherbst mit kühlen Temperaturen so richtig durchstartet. Man sollte deshalb gerüstet sein. Deshalb schnell noch eine Kontrolle, ob genug Decken vorhanden sind und ob sie auch schon alle gewaschen sind. Naja, vielleicht hat sich ja noch eine wärmende Decke hinter der Waschmaschine versteckt und ist in Vergessenheit geraten…

Und wie sieht es mit den Klamotten aus? Sowohl eventuell vorhandene Hundekleidung als auch das wärmere Herbst-Outfit des Zweibeiners sollte sauber bereit liegen – und vor allem auch noch passen. Wer in die Länge oder Breite gewachsen ist und sich wetterfest anziehen will, muss rechtzeitig vor dem Herbst noch mal shoppen gehen.

Das richtige Futter für aktive und gemütliche Hunde

Auch der Blick in den Hundeschrank schadet nicht: Ist auch das richtige Futter drin? Vor allem aktive Hunde, die bei kühlen oder gar kalten Temperaturen viel draußen sind, können ein wenig mehr Energie in der Kost vertragen. Sie verbrennen nämlich Energie, wenn sie ihre Körpertemperatur erhöhen müssen, um sich warm zu halten. Für Vierbeiner, die im Herbst und Winter lieber auf der Couch lümmeln, gilt das Gegenteil: Zu energiereiche Kost sorgt womöglich für Hüftgold.

Fellpflege vor dem Hundeherbst

Viele Hunde verlieren jetzt Haare. Nein, das kündigt höchstwahrscheinlich nicht an, dass der Winter ausfällt. Haut und Haar machen sich bereit für den Fellwechsel. Abgestorbene Haare oder auch Reste vom leichten Kinderfell werden nun abgestoßen, damit im Hundeherbst das dichtere und wärmere Winterfell nachwachsen kann. Wer weniger Wollmäuse im Haus haben möchte und den Hund unterstützen will, darf gerne zu Bürste und Kamm greifen oder den Hundefrisör ans Werk lassen.

Sicherheit statt Sommerspaß

Sobald die Temperaturen in den Keller gehen, sollte auch das Sommerspielzeug weggeräumt werden. Vor allem für den Hundepool wird es bald zu kühl sein. Schließlich soll der Hund nicht verschnupft und die Blase nicht verkühlt in den Hundeherbst starten. Auch Eisball-Maschine und Kühlzubehör haben vorerst ausgedient. Stattdessen sollte jetzt wieder auf Sicherheit gesetzt werden, denn es wird wieder früher dunkel. Wer also bei Dämmerlicht oder Dunkelheit Gassi geht oder spielt, braucht reflektierendes Ausgeh-Zubehör und Leuchtspielzeug.

Hundeapotheke neu bestücken

Nun noch ein Blick in die Hunde-Apotheke: Herbst ist Grasmilbenzeit, der Wind könnte für eine Bindehautentzündung oder für Ohrschmerzen sorgen und womöglich fängt sich die Fellnase eine Erkältung ein. Am besten packt man mit dem Tierarzt eine kleine Notfallapotheke für Herbst und Winter. Tipp: Pfotenbalsam für geschmeidige Ballen und stabile Krallen nicht vergessen.

Mit Schüßler-Salzen kuren

Wer für den Winter das Immunsystem des Hundes stärken möchte, kann schon mal im Hundeherbst anfangen, denn eine Kur mit Schüßler-Salzen dauert zwei bis drei Monate. Das Salz Nummer 7 (Magnesium phosphoricum) in der Potenzierung D 6 unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte und hilft auch Hunden, die leicht frieren oder in der kalten Jahreszeit anfällig für Gelenkschmerzen sind. Die Haut bedankt sich für das Schüßler-Salz Nr. 6 (Kalium sulfuricum) D 6, denn es macht die Haut robuster gegen jahreszeitliche Umwelteinflüsse. Zusätzlich profitieren Fell und Krallen vom Salz Nr. 11 (Silicea) D 12, das Krallen, Haare und auch die Knochen stärkt. Täglich ein mal sollten die Tabletten in Wasser aufgelöst verabreicht werden. Kleine Hunde bekommen 1 Tablette, mittlere Hunde 2 Tabletten und große Hunde 3 Tabletten. Text/Foto: Marion Friedl

 

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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