Seltener Allergien mit Haustieren

Copyright: Marion Friedl

Es heißt, dass Landkinder, die oft mit Schmutz und Keimen zu tun haben, gesundheitlich robuster sind als Stadtkinder. Schwedische Forscher haben zudem herausgefunden, dass Kinder mit Haustieren seltener Allergien haben.

Dickes Plus für Hund und Katze

Bei der Untersuchung hatte fast die Hälfte der Kinder ohne Tier wenigstens einmal eine Allergie. Hatten die Sieben- bis Neunjährigen aber ein Haustier oder auch mehrere, dann sanken die Allergiezahlen. Ob Hund oder Katze – sie scheinen sich positiv auszuwirken.

Gut für das Immunsystem

Auch an amerikanischen und schweizerischen Universitäten wurde festgestellt, dass  das Zusammenleben mit Tieren schon bei Babys einen Schutzaufbau vor späteren  Allergien bewirken kann. Grund: Das Immunsystem kann sich robuster entwickeln, wenn der Organismus mit Keimen und Schmutz konfrontiert wird. Hunde und Katzen liefern so etwas täglich frei Haus.              .

Je mehr Tiere, umso besser

Bei 1.029 Kindern zwischen sieben und acht Jahren zeigten Allergietests: 49 % der Kids ohne Tiere hatten allergische Beschwerden (z.B. Heuschnupfen, Asthma,  Hautreaktion). Aber: Nur 28 % der Kinder mit vier Haustieren hatten allergische Probleme. Das Allergierisiko war also geringer, wenn es mehrere Tiere gab.

Die Forschung geht weiter

Es gibt trotz Studien noch Skeptiker, aber es wird in den USA weiter geforscht. Ein Augenmerk wird darauf liegen, ob das Immunsystem von Babys bereits während der Schwangerschaft von Tieren positiv beeinflusst werden kann. Text/Foto: Marion Friedl

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

No comments yet Categories: Das tut uns gut Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*