Schnellere Heilung mit der tierbegleiteten Therapie

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Bei der tiergestützten Therapie werden Patienten von fremden, ausgebildeten Tieren besucht bzw. der Patient gönnt sich z.B. eine Reit- oder Delfin-Therapie. Ganz anders bei der tierbegleiteten Therapie: Da darf der Patient sein eigenes Haustier zur Therapie mitnehmen, um bessere Heilerfolge zu erzielen. In der Rhein-Jura-Klinik ist dies möglich.

Die positive Wirkung eines Tieres

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Tiere Menschen glücklich machen können. So fand eine Studie der Ruhr-Universität Bochum 2016 heraus, dass sich Hund, Katze oder Pferd als Haustier positiv auf das psychische Wohlbefinden auswirken können. Außerdem ergab 2018 eine portugiesische Studie, dass Haustiere Depressionen lindern können.

Dies sind laut Oberberg Fachklinik Rhein-Jura bei Weitem nicht die einzigen Studien. Immer wieder sind Forscher fasziniert von den positiven Effekten der Tiere auf den Menschen. Geholfen wird dabei nicht nur der Psyche, sondern auch dem Körper. So ist z.B. die blutdrucksenkende Wirkung des Streichelns einer Katze bekannt.

Das steckt hinter der Tierbegleiteten Therapie

Ein Weg, die positive Wirkung der Tiere zu erhalten, ist die tierbegleitete Therapie, die auch tierbegleitende Therapie genannt wird. Hierbei darf der Patient sein Haustier zur Therapie mitnehmen. Häufig findet eine tierbegleitete stationäre psychosomatische Behandlung statt. Während des gesamten Klinikaufenthaltes hat der Patient sein Haustier an der Seite. Das spendet Kraft und beruhigt den Patienten, so die Rhein-Jura-Klinik.

Die tierbegleitete Therapie ist für jeden Haustierhalter geeignet. Allerdings scheint sie bei den Kliniken noch unüblich zu sein. Nur selten darf der Patienten das eigene Haustier mitbringen. Möglich ist es in den Oberberg Kliniken. Hier darf nach vorheriger Genehmigung Hund oder Katze in die Klinik mitgenommen werden. Außerdem darf der Vierbeiner den Patienten bei einzelnen Therapien und Kursen begleiten. Um die anderen Patienten nicht zu stören, gibt es sogar einen eigenen Gebäudeteil für die tierbegleitende Therapie.

Tierbegleitete Therapie in der Rhein-Jura-Klinik

In der Oberberg Rhein-Jura-Klinik ist man mit einem Futternapf-Paket gut vorbereitet auf  Katzen und Hunde als Therapiebegleiter. Dies beinhaltet Trink- und Futternäpfe, bequeme Schlafmöglichkeiten für das Haustier sowie Handtücher für regnerische Tage. Für Hunde  auch Kot-Tüten inklusive. Alternativ kann auch das eigene Zubehör von Zuhause mitgebracht werden.

In einem eigenen Gebäudeteil gibt es genug Platz für die Patienten und ihre Haustiere. Die Zimmer sind ausreichend groß und die Fellnase kann auch mal allein im Zimmer bleiben, wenn beispielsweise Essenszeit ist oder eine Behandlung ohne Tier stattfindet. Der Therapieplan berücksichtigt auch, dass genug Zeit für Spaziergänge mit dem Hund bleibt. In den Pausen geht es dann hinaus in die Natur, um Wald und Wiesen zu genießen.

Infos zur Klinik und zu den Therapien

Die Oberberg Fachklinik Rhein-Jura ist eine private Akutklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Dort findet eine ärztliche Behandlung auf höchstem Niveau statt, und das in einer der schönsten Regionen Europas. Ermöglicht wird  Selbstbesinnung, Neuorientierung und Heilung begleitetet vom eigenen Haustier.

Informationen zur tierbegleiteten Therapie, zur Unterbringung, zum Ablauf und weiteren Themen gibt es unter der gebührenfreien Rufnummer +49 7761 911911-0 und auf der Homepage. Dort kann mit einem Kontaktformular auch ein Rückruf für ein persönliches Gespräch vereinbart werden.

Benimm ist ein Muss fürs Tier

Wer mit seinem Tier eine Therapie antreten will, muss ein paar Regeln beachten. Das Tier muss stubenrein sein und auch mal einige Stunden allein bleiben können. Außerdem ist ein ärztlicher Check-up vor dem Klinikaufenthalt notwendig. Wenn ein anderes Tier als Hund oder Katze dabei sein soll, muss das vorher mit der Klinik abgesprochen werden. Vor allem bei Kleintieren dürfte dies möglich sein. Text/Foto: Marion Friedl

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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