Pflanzwettbewerb soll Wildbienen helfen

Copyright: Marion Friedl

Frühjahrszeit ist Gartenzeit. Und den kann man attraktiv für Wildbienen gestalten. Bis zum 31.Juli kann jeder beim 7. Bundesweiten Wettbewerb der Stiftung für Mensch und Umwelt mitmachen. Unter dem Motto „Wir tun was für Bienen!“ werden der insektenfreundlichste Garten Deutschlands und die schönsten Aktionen gesucht.

Jeder kann mitmachen

Ob Einzelperson oder Gruppe, Kita, Schule, Verein oder Firma – jeder kann beim Wettbewerb für die bedrohten Insekten aktiv werden. Kinder, Senioren  Firmenchefs, Ökospezialisten, Lokalpolitiker oder Privatpersonen – alle dürfen sich für die gute Sache ins Zeug legen. Beim Wettbewerb werden nicht nur die neu entstandenen Gärten bewertet, sondern auch das Engagement selbst und die Verbreitung von Infos rund ums Thema Gärten und Wildbienen.

Teilnehmer können ihren Beitrag ab sofort bis zum 31. Juli 2022 hier online hochladen.

Der Beitrag sollte eine kurze Beschreibung sowie Vorher-Nachher-Fotos zur Aktion und der neu gestalteten Blühfläche enthalten. Egal, ob die Fläche 10 Quadratmeter oder 5.000 Quadratmeter groß ist – für jede Größe gibt es eine passende Wettbewerbskategorie.

Tipps zum Pflanzwettbewerb

Die Koordinatorin des Wettbewerbs, Julia Sander, hat ein paar Tipps für die Teilnehmer: „Wer bei den Bienen und der Jury punkten möchte, setzt auf heimische Pflanzen und vielfältige Kommunikation rund um die Aktion. Mit Social-Media-Posts, Beiträgen in der Lokalpresse, Führungen für die Nachbarschaft und mehr sollen die Teilnehmenden andere für ihr Tun begeistern.“ Die Stiftung für Mensch und Umwelt bietet hierfür unter anderem Flyer, ein Video und Sharepics für Social Media an.

Wildbienen sind bedroht

 

Mehr als die Hälfte der über 550 heimischen Wildbienen-Arten sind in ihrem Bestand bedroht. Zu schaffen macht ihnen die Zerstörung ihrer Nistplätze und die  Vernichtung oder Reduzierung ihrer Nahrungsgrundlagen. Der Pflanzwettbewerb will dieser Gefährdung entgegenwirken. Text: Marion Friedl

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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