Paulchen und Pepino schlaflos unter Frauchen

Copyright: Marion Friedl

„Hey, Pepino! Bist Du wach?“

„Ich schon, aber Frauchen ist auf dem Sofa eingeschlafen, Paulchen.“

„Eben, Pepino. Ihre Beine liegen auf mir.“

„Na und? Ich bin eingeklemmt zwischen Sofalehne und Frauchens Rücken, Paulchen.“

„Hm, das nervt. Die hat keine Ahnung, wie schwer zwei Beine auf Dauer werden können, Pepino.

„Bald kann ich nicht mehr atmen, wenn sie sich noch breiter macht, Paulchen.“

„Wir müssen vom Sofa runter, Pepino.“

„Aber wie? Oben trete ich auf ihr Gesicht. Unten liegst Du und natürlich zwei Beine, über die ich klettern müsste und wenn ich mich hier freistrample, wacht sie auf, Paulchen.“

„Mist…“

Mein Hals schläft bald ein

„Rutsch unter den Beinen durch, Paulchen. Vielleicht merkt sie es nicht.“

„Leichter gesagt, als getan. Mir schläft der Hals bald ein, Pepino.“

„Warum? Was ist mit Deinem Hals?“

„Der liegt unter den Beinen. Und dann sind die angewinkelt und der Rest von den Beinen liegt auf meinem Rücken, Pepino.“

„Pass auf, dass Du keine Rückenschmerzen kriegst, Paulchen.“

„Danke für den Tipp, Pepino.“

„Achtung, sie bewegt sich, Paulchen!“

„Cool! Mist…“

„Was, Paulchen?“

„Sie hat nur die Beine ausgestreckt, Pepino. Jetzt liegen die Füße auch noch auf meinem Popo.“

Wir brauchen einen Plan

„Wir brauchen einen Plan, Paulchen.“

„Das ist mir klar, Du Schlaumeier. Lass Dir was einfallen.“

„Warum ich, Paulchen?“

„Okay, vergiss es. Ich mach schon. Puuups….“

„Igitt, Paulchen. Das stinkt!“

„Soll es ja auch, vielleicht riecht sie es und bewegt sich noch mal, Pepino.“

„Guter Plan, Paulchen. Puuups…“

„Da! Jetzt! Nix wie weg, Pepino!“

„Arriba! Ich komme!“

„Psst, nicht so laut!“

„Endlich! Auf dem Teppich ist es wesentlich gemütlicher, Paulchen.“

„Du sagst es, Pepino.“

Die schläft trotz Raumduft P & P einfach weiter

„Sieh sie Dir an, Paulchen. Frauchen hat sich nur umgedreht und schläft weiter. Wie kann man bei so einem Gestank nur schlafen?“

„Keine Ahnung, Pepino. Aber Hauptsache, wir können jetzt auch schlafen, ohne eingeklemmt zu sein.“

„Kann irgendwer bitte lüften?“

„Nur Frauchen. Lass uns schlafen, Pepino. Wir gewöhnen uns bestimmt an den Geruch.“

„Wir sollten ihn vielleicht Raumduft P & P nennen. Nach Paulchen und Pepino…“

„Das wird der Kassenschlager, Pepino. Lass uns morgen beraten, wie wir das Zeug verhökern können…“ Text: Paulchen und Pepino / Foto: Marion Friedl

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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