Paulchen und Pepino plaudern am Pool

Copyright: Marion Friedl

„Sollen wir das echt wagen, Paulchen?“

„Es ist wieder sommerwarm geworden. Warum nicht, Pepino?“

„Das Wasser ist nass, Paulchen.“

„Wer hätte das gedacht…“

„Und es ist kalt, Paulchen.“

„Memme.“

„Ich meine ja nur, Paulchen.“

„Wie kann man nur so wasserscheu sein, Pepino?“

„Wer weiß, was passiert, Paulchen?“

„Was soll schon passieren, Du Angsthase?“

„Naja, es könnte zu kalt für die Pipeline sein. Dann zieht es alles zusammen und nichts geht mehr, Paulchen.“

„Du meinst, dann ist Pinkelstopp und auch sonst geht nix mehr?“

„Könnte doch sein, Paulchen.“

„Ich probiere es aus… Warte… Nix passiert. Funktioniert astrein, Pepino.“

Was, wenn Haie oder Nessie im Pool herum paddeln?

„Und wenn etwas im Wasser auf uns lauert, Paulchen?“

„Das Wasser ist glasklar, Pepino. Das würden wir sehen. Außerdem, was soll da lauern?“

„Haie vielleicht…?“

„Hihi, wo sollen die denn herkommen, Pepino? Selbst bei einer Springflut vom Bach zu unserem Hundepool ist das nicht möglich.“

„Woher willst Du das wissen, Paulchen?“

„Haie leben im Meer. Das müsstest Du als Spanier wissen, Pepino.“

„Oh… Ähm… Okay, dann vielleicht Nessie.“

„Wir leben in Franken und nicht in Schottland, Pepino.“

„Es könnte doch sein, dass sich das Monster von Loch Ness verschwimmt und hier auftaucht, Paulchen.“

„Cool! Dann soll Frauchen ein Foto machen und wir werden stinkreich, Pepino.“

„Wenn wir vorher nicht gefressen werden, Paulchen.“

Igitt – Wasser ist kalt und nass

„Das ist echt unglaublich mit Dir, Pepino. Lass uns jetzt endlich im Wasser spielen.“

„Ich weiß nicht recht…“

„Woher willst Du wissen, ob das Wasser kalt oder warm ist, wenn Du nicht rein gehst, Pepino?“

„Als Frauchen den Pool gefüllt hat, da hat es gespritzt. Es war kalt und nass, Paulchen.“

„Dann pass mal auf, was jetzt passiert, Pepino.“

„Nein! Igitt! Nicht spritzen, Paulchen!“

„Wo bist Du, Pepino?“

„Hinter dem Gartenhaus, Paulchen.“

„Warum, Pepino?“

„Da ist es trocken, Paulchen.“

Dem Hunde-Pool mangelt es an Attraktionen

„Okay, baden ist nicht Dein Ding. Wasserspiele auch nicht. Wozu haben wir einen Pool, Pepino?“

„Ich trinke daraus, Paulchen.“

„Na, bravo. Pass auf, wenn Frauchen ihre Füße rein hängt. Es könnte den Geschmack des Wassers verändern, Pepino.“

„Bäh! Sie hängt ihre Füße in meinen Napf?!“

„Das ist nicht Dein Napf, sondern ein Pool für alle, Pepino.“

„Nicht mit mir, Paulchen. Der Pool hat nichts Attraktives zu bieten.“

„Wie meinst Du das, Pepino?“

„Wo sind die Hundemädels? Wo ist das Hunde-Eis?“

„Willst Du auch noch einen Liegestuhl und Cocktails, Pepino?“

„Warum nicht, Paulchen?“

„Du bist irre, Pepino.“

„Lieber irre als nass, Paulchen.“

„Dann vergnüge ich mich eben allein im Pool, Pepino.“

„Mach das, Paulchen. Ich lege mich weit weg vom Pool in die Sonne, mache eine Siesta und beobachte Dich.“

„Wozu, Pepino?“

„Falls Du gefressen wirst oder Dich faltig frierst, sage ich Frauchen Bescheid…“ Text: Paulchen und Pepino / Foto: Marion Friedl    

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

1 comment Categories: Paulchen + Pepino Schlagwörter:

One thought on “Paulchen und Pepino plaudern am Pool

  1. Ach Paulchen, du hast ja wirklich alles versucht. Aber ejemanden der absolut Wasserscheu ist in den Pool zu kriegen ist schwer. Mir geht’s nicht anders als Pepino, ich bin total Wasserscheu. Wasser ist nass und igitt, danach muss man sich abrubbeln und trockenlegen mag ich gar nicht. Deshalb verstehe ich Pepino sehr gut. Ein Bad in der Sonne ist viel angenehmer als das Bad im Pool.

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