Paulchen und Pepino auf Tauchstation

Copyright: Petra Kloiber

„Frauchen hat uns und unseren Freunden etwas zum Spielen geschenkt, Pepino.“

„Es sieht irgendwie eigenartig aus, Paulchen.“

„Und es ist echt Mini, Pepino. Wenn ich mich da reinsetze, dann ist das Ding übervoll.“

„Hm, was das wohl für ein Spielzeug ist, Paulchen?“

„Bestimmt wieder irgendetwas Schräges. Würde zu ihr passen, Pepino.“

„Oh nein! Das Spielzeug wird mit Wasser gefüllt, Paulchen. Igitt!“

„Cool! Ein Pool! Naja, ein Poolchen…“

„Ich mag kein Wasser, Paulchen.“

„Memme. Es ist Sommer. Da braucht man einen Pool, Pepino.“

„Ihr könnt ihn haben, Paulchen…“

Sind Matschleckerlis im Pool schräger Erziehungskram?

„Was wird das? Das Frauchen von Smokey und Momo wirft Leckerlis ins Wasser, Pepino.“

„Die armen Leckerlis werden ja ganz nass, Paulchen.“

„Und matschig, Pepino.“

„Igitt.“

„Wir sollten sie aus dem Wasser holen, Pepino.“

„Dabei könnte ich nass werden, Paulchen.“

„Okay, ich gehe schon mal auf Tauchstation Pepino.“

„Hey, Du holst sie nicht raus, sondern Du frisst sie, Paulchen!“

„Oh… Ist mir gar nicht aufgefallen., Pepino.“

„Hm, ob das wieder so ein Erziehungskram ist, Paulchen?“

„Du meinst, die Leckerlis werden ins Wasser geworfen, damit wir etwas lernen, Pepino?“

„Könnte doch sein, Paulchen. Die Zweibeiner haben viele Tricks drauf.“

„Pfff. Nicht mit mir, Pepino.“

„Warum hast Du das Matschleckerli wieder ins Wasser gespuckt, Paulchen?“

„Ich lass mich doch nicht austricksen, Pepino.“

„Du hättest es auch neben den Pool spucken können, Paulchen.“

„Warum?“

„Ich hätte es dann aufgeräumt, Paulchen.“

Hier tricksen nicht die Menschen

„Alles klar, Pepino. Hier tricksen nicht die Menschen, sondern Du willst an die Leckerlis ohne nass zu werden.“

„Schade. Es hätte funktionieren können, Paulchen.“

„Denkste, Pepino. Wenn Du Leckerlis willst, dann hol sie Dir aus dem Wasser.“

„Ich versuche es…“

„Haha! Wie sieht das denn aus, Pepino? Du hast einen langen Schwanenhals und kommst nicht ran.“

„ Vielleicht klappt es mit pusten, Paulchen.“

„Mann, tauch einfach die Schnauze ins Wasser und schnapp zu, Pepino.“

„In das nasse Wasser?!“

„Das ist mir zu blöd mit Dir, Pepino. Ich tauche und ich werde nicht mit Dir teilen.“

Ob vielleicht jammern hilft?

„Wie gemein… Menno…“

„Hör auf mit der Jammerei, Pepino.“

„Oh… Ja… Danke… Mmmh, Leckerli neben den Pool geworfen…“

„Hast Du was gesagt, Pepino?“

„Och nö, Paulchen. Sind noch Leckerlis im Pool?“

„Ein paar sind noch da, Pepino. Und die gehören mir. Ätsch!“

„Ja… Noch eins… Und noch eins… Super… Eins geht noch…“

„Was redest Du dauernd, Pepino?“

„Ich versuche mir Mut zu machen, Paulchen. Hoppla… Erwischt…“

„Das glaub ich nicht! Dir werden die Leckerlis vor die Nase geworfen, Pepino?!“

„Und ich werde nicht mal nass dabei, Paulchen.“

Smokey hat es echt drauf

„Mist, Smokey hat sich angepirscht. Er hat immer Hunger.“

„Oh, und er will auch nicht teilen, Paulchen.“

„Hey, Pepino! Sieh mal: Was macht er da?!“

„Er geht auf Tauchstation und holt ein Riesenleckerli aus dem Pool, Paulchen.“

„Das ist der Stöpsel, Pepino! Er lässt das Wasser ab!“

„Cool! So geht es auch. Danke, Smokey…“  Text: Paulchen und Pepino / Foto: Petra Kloiber

 

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

1 comment Categories: Paulchen + Pepino Schlagwörter:

One thought on “Paulchen und Pepino auf Tauchstation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*