Die Katze will an einem Blumenstrauß knabbern? Auch blühende Schönheiten auf dem Fensterbett oder in der Vase können gefährlich sein. Gut, wenn man die Katze noch rechtzeitig vom Knabbern abgebracht hat. Besser ist die richtige Vorsorge.
Das Knabbern generell verhindern
Ein Blumenstrauß ist Balsam für die Menschenseele und ein schönes Geschenk, das man beispielsweise zum Geburtstag bekommt. Aber der Blumenstrauß kann auch zu einer Tragödie führen. Nicht alle Pflanzen sind gleich giftig und nicht immer sind alle Pflanzenteile giftig, aber wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte das Knabbern an Pflanzen generell verhindern.
Blumen sicher aufbewahren
Entweder verzichtet man ganz auf Zimmerpflanzen und Blumensträuße oder man bewahrt die Pflanzen dort auf, wo Mieze nicht ran kann. Die Blumen bekommen dann sozusagen ihr eigenes Zimmer und die Tür zu diesem Raum wird geschlossen.
Hat die Katze geknabbert, geht es ab zum Tierarzt
Hat die Katze trotzdem an einer Pflanze genascht, sollten man unbedingt und sofort den Tierarzt um Rat fragen: Sagen Sie ihm welche Pflanze Ihre Katze angeknabbert hat oder bringen Sie die Pflanze mit in die Praxis.
Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Lilien können eine tödliche Atemlähmung verursachen. Alpenveilchen, Tulpen und Maiglöckchen bergen die Gefahr von Durchfall, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen oder gar tödlichem Kreislaufversagen. Die Liste gefährlicher Pflanzen lässt sich lange fortsetzen, aber diese Beispiele zeigen schon, wie gefährlich das Knabbern an Pflanzen sein kann. Das gilt übrigens auch für Gartenpflanzen. Text/Foto: Marion Friedl