Kimba weiss Rat: Genießt den Faulpelz-Tag

Copyright: Marion Friedl

Heute ist Faulpelz-Tag. Der wurde angeblich in den USA erfunden. Nicht schlecht – vor allem weil Euer Kimba immer einen Grund findet, um zu faulenzen. Das geht morgens los: Frauchen steht auf, wir schlummern noch ein wenig und wenn es verheißungsvoll klappert, sehen wir nach, ob das Frühstück fertig ist, weil es leider nicht am Hundebett serviert wird.

Schickt die Zweibeiner Gassi und hängt vor der Glotze ab

Am Faulpelz-Tag könnte man doch mal den Spieß umdrehen. Schickt Eure Zweibeiner auf eine Gassi-Runde, nehmt Euch ein Leckerli und schaut in den Fernseher. Irgendeine spannende Tier-Doku oder ein witziger Zeichentrickfilm wird schon laufen. Für mich darf es auch ein Konzert sein, bei dem ein Tenor singt. Dann singe ich mit. Mehr aber nicht. Ein Hundetänzchen ist am Faulpelz-Tag nicht drin.

Wie wäre es mit Pfotenbad und Massage?

Ich bin ja kein Wasser-Fan, aber für Hunde, die Wasser mögen, hätte ich auch eine Verwöhn-Idee: Kleinen Hunde-Pool mit Wasser füllen und schon ist das Wellness-Fußbad fertig. Apropos Wellness: Jedes Pfotenbad wird irgendwann langweilig und dann kommt Frauchen ins Spiel: Die soll von der Nasen- bis zur Schwanzspitze mit den Fingerspitzen sanfte Wölkchen ins Fell malen. Im Uhrzeigersinn bitte. Das ist total entspannend – ich liebe diese Wohlfühl-Massage (nicht nur am Faulpelz-Tag).

Fellpflege kann man auch gaaanz geruhsam machen

Fellpflege kann man machen, muss man aber nicht. Und wenn man es macht, dann bitte gaaanz geruhsam… Hinlegen, bürsten lassen und wenn dann einer sagt, man soll aufstehen, sich setzen oder auf die andere Seite legen – hey, einfach ignorieren. Es ist Faulpelz-Tag. Damit wir uns da bewegen, muss sich der Zweibeiner schon etwas einfallen lassen. Mit einem Leckerchen könnten wir uns vielleicht dazu überreden lassen, die Liegeseite zu wechseln. Vielleicht…

Am Faulpelz-Tag lassen wir uns lecker verwöhnen

Hat gerade irgend jemand gesagt, dass man sich Leckerlis und Futter verdienen muss? Ich höre ja wohl nicht recht. Das geht am Faulpelz-Tag gar nicht. Da haben wir frei. Wir lernen nichts und arbeiten nichts. Wir machen das wie die Katzen, die ihr Personal beschäftigen. Husch, husch, mein lieber Mensch: Bitte einmal Hundemenü und das Dessert nicht vergessen! Freundlich biete ich Frauchen ein Häppchen von meiner Portion an. Das mache ich aber nur, weil ich weiß, dass sie die Nase rümpft und dankend ablehnt.

Dösen bis der Mensch streichelt

Weil uns ja die Menschen bedienen, können sie keinen Faulpelz-Tag machen. Aber am Abend werden wir großzügig und machen auf dem Sofa Platz für unseren Lieblings-Zweibeiner. Kaum sitzt er, legen wir den Kopf auf seinen Schoß und ruhen uns aus von diesem anstrengenden Nichtstun. Langsam werden wir eindösen, dann werden wir träumen und irgendwann fiepen wir und zappeln mit den Pfoten. Bis Frauchen uns streichelnd aufweckt, damit wir uns am Faulpelz-Tag nicht im Schlaf überanstrengen. Ach, Menschen sind ja so nett…

Hoppla! Faulpelz-Tag ohne Trödeln

Huch, was war das? „Kimba, aufstehen! Gassi gehen. Ich muss unterwegs noch was einkaufen.“ Och nö, Frauchen. Nicht am Faulpelz-Tag. Bring mir einfach was mit, ich passe in der Zwischenzeit aufs Haus auf… „Na, wird das bald was, Du Faulpelz?“ Du sagst es, Frauchen. Faulpelz… „Trödel nicht so herum, Kimba.“ Ich bin ja schon da. Aber ich trage keinen Einkaufskorb nach Hause… Text: Kimba / Foto: Marion Friedl

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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