Im Garten und unterwegs lauern tödliche Gifte

gifteDie schöne Jahreszeit mitsamt Blütenpracht im Garten kommt bestimmt. Doch, was schön aussieht, kann eine giftige Schönheit sein und Hund, Katze & Co. gefährlich werden. Also schadet es nichts, wenn man mit prüfendem Blick durch den Garten geht, sich schlau macht, welche Kübelpflanzen unbedenklich gekauft und welche Blumenzwiebeln für den nächsten Herbst eingebuddelt werden können.

 

Einige Beispiele für giftige Pflanzen und was sie verursachen können:

  • Agaven-Blätter verursachen Krämpfe, Magen- und Darmentzündungen.
  • Beim Alpenveilchen sind alle Teile, aber besonders die Knolle giftig (Durchfall, Erbrechen, Krämpfen, Kreislaufstörungen, Lähmungen).
  • Wird der Aaronstab oder die Calla gefressen, kann dies bis zum Tod durch Lähmungen des Zentralnervensystems führen.
  • Die Beeren der Stechpalme verursachen womöglich Durchfall und Erbrechen.
  • Beim Knabbern an der Schusterpalme kann eine tödliche Atemlähmung drohen. Das gleiche gilt für: Blätter und Blüten der Azalee, alle Pflanzenteile von Herbstzeitlosen, Hyazinthen, Oleander und Lilien sowie für den Samen der Lupine.
  • Efeu-Blätter rufen womöglich Durchfall, Erbrechen und Krämpfe hervor; das kann auch tödlich enden.
  • Bei der Hortensie haben es die Beeren, Blätter und Rinde in sich: Es drohen Durchfall und Erbrechen.
  • Das Maiglöckchen kann verantwortlich sein für Durchfall, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und – wie auch Tulpen – tödlichem Kreislaufversagen.
  • Narzissen-Zwiebeln können heftige Krämpfe und schwere Magen-/Darmentzündungen hervorrufen.

Tipp: Immer darauf achten, was das Tier im Garten oder beim Gassigehen unter die Nase bzw. ins Maul kommt. Im Zweifelsfall und im Ernstfall muss der Vierbeiner sofort zum Tierarzt.

Alarmsignale bei Vergiftungen

Es kann lebensrettend sein, die Alarmsignale bei Vergiftungen zu kennen. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Häufiges Erbrechen und vermehrtes Speicheln + Krämpfe, Schaum am Maul oder Blut im Urin und im Erbrochenen
  • Erregung
  • Durst
  • Herzrasen
  • Kreislaufkollaps
  • Weite Pupillen
  • Atemprobleme
  • Schluckstörungen
  • Lähmungen
  • Durchfall
  • Würgen
  • Bewusstlosigkeit
  • Entzündungen von Magen, Darm, Nieren, Haut und Lippen. Text/Foto: Marion Friedl

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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