Hilfe-Aufruf für Straßenhunde in Rumänien

Copyright: Marion Friedl

Etwa sechs Millionen Straßenhunde leben in Rumänien und sie brauchen dringend Hilfe, denn ihnen drohen Massentötungen. Eine Hilfsaktion für die Tierschutzvereine vor Ort soll möglichst viele Streuner vor dem Schlimmsten bewahren.

Spezielle Hilfsaktion bis zum 12. September

Der Tierschutz-Shop ist eine Plattform für nachhaltigen Tierschutz, die Tierfreunde und Tierschutzvereine zusammenbringt. Mit Futterspenden, finanzieller Hilfe und Öffentlichkeitsarbeit wird Straßen- und Tierheim-Tieren in der EU geholfen. Bis zum 12.9.2019 soll eine spezielle Aktion sieben in Rumänien tätigen Tierschutzvereinen helfen, damit diese wiederum den Straßenhunden in Rumänien helfen können.

Aufpäppeln und kastrieren

Zehn Lkw mit Futterspenden sollen nach Rumänien rollen, damit herrenlose Straßenhunde, die oft körperlich in schlechter Verfassung sind, aufgepäppelt und kastriert werden können. Mit den eingesparten Futterkosten und mit Geld-Prämien vom Tierschutz-Shop zu jeder Futterspende sollen die Kastrationen finanziert werden. Es kommt also auf jede Spende an!

„Der Tod der hingerichteten Tiere ist sinnlos“

In Rumänien sind die Tierschutzvereine auf sich allein gestellt, denn die Gemeinden setzen vor allem auf Massentötungen, um die Zahl der streunenden Straßenhunde zu senken. Doch Hanna Czenczak, Gründerin des Tierschutz-Shops, appelliert: „Tötungsstationen bieten in keiner Form Lösungen. Der Tod der hingerichteten Tiere ist völlig sinnlos. Stattdessen müssen wir die alternativen Wege fördern.“

Flächendeckende Arbeit der Tierschützer

Ein solcher alternativer Weg ist die Hilfsaktion bis zum 12. September 2019. Die Tierschutzvereine vor Ort engagieren sich für flächendeckende Kastrationen. Außerdem klären die Tierschützer die rumänische Bevölkerung auf, um ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Kastrationen zu schaffen. Mit dieser Aufklärung soll die Ursache des Problems bekämpft werden. Text/Foto: Marion Friedl

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Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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