Gute Reise: Urlaub mit dem Hund in Deutschland

Copyright: Marion Friedl

Ein Urlaub mit dem Hund in Deutschland ist eine gute Idee, aber das Reisen ist für den Hund oft Stress. Es kommt auf eine hundegerechte Urlaubsplanung an. Viele Maßnahmen sind leicht umsetzbar und zeigen große Wirkung.

Sicheres Reisen mit Chip

Reisen mit dem Auto sollten laut Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) gut und rechtzeitig geplant werden. Der Urlaubsort ist dem Vierbeiner fremd. Er könnte sich verlaufen und nicht zu seinem Menschen zurück finden. Dann ist es gut, wenn der Hund gechipt ist und die Registrierungsnummer in einer Datenbank (z.B. Tasso oder Haustierregister „Findefix“ des Deutschen Tierschutzbundes) erfasst ist. Die Nummer steht auch im Heimtierpass, der selbstverständlich ins Reisegepäck gehört.

Gesundheitsvorsorge vor der Urlaubsfahrt

Vor der Reise gilt es zu zu prüfen, ob das Tier gegen wichtige Erkrankungen geimpft und ausreichend vor Parasiten geschützt ist. Flöhe, Zecken oder Darmparasiten sind überall ein Problem. In die Reiseapotheke für den Urlaub mit dem Hund gehört nicht nur eine Notfallausrüstung, sondern auch Medikamente für chronisch kranke Hunde.

Kurz vor der Fahrt sollte man noch mal Gassi gehen. Das entspannt, lastet aus und beugt   einem schnellen, dringenden Bedürfnis vor. Fellnasen können auch reisekrank werden. Jeder sechste Hund leidet dann an Übelkeit mit Erbrechen. Der Tierarzt kennt Medikamente gegen diese Beschwerden.

Sicherheit im Auto und entspannte Eingewöhnung

Fress- und Wassernapf, die gewohnte Decke und das Lieblingsspielzeug erleichtern dem Hund die Eingewöhnung am Urlaubsort. Bei sehr jungen oder sehr nervösen Hunden sind  Hygieneunterlagen für den Liegeplatz empfehlenswert, damit Pinkelpfützen kein Drama werden. Während der Fahrt braucht der Hund einen festen Platz, der mit Trenngitter, Gurten oder einer Transportbox sicher ist und das Verletzungsrisiko für Hund und Mensch reduziert.

Achtung: Tödliche Hitzefalle!

Der Vierbeiner braucht während der Autofahrt häufige kurze Pausen. Auf keinen Fall sollte er bei einem Stopp allein im Auto bleiben, denn im Sommer kann das Auto schnell zur tödlichen Hitzefalle werden. Dagegen hilft auch kein Parken im Schatten oder mit leicht geöffneten Fenstern. Besser ist ein kleiner Spaziergang an der Leine. Der Hund kann dann auch trinken oder eine Kleinigkeit fressen. Text/Foto: Marion Friedl

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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