Gute Nachrichten von Paulchen und Pepino: Begnadigung, Abenteurer und Weihnachtszauber

Copyright: Marion Friedl

„Ich würde gerne mal in einem Luxushotel absteigen, Paulchen“

„Häh? Da darf man nix und wenn man es trotzdem macht, kriegt man Ärger, Pepino.“

„Echt? Jetzt kapiere ich die Sache mit Liberty und Bell…“

„Wer sind die, Pepino?“

„Truthähne, Paulchen. Die müssen was richtig Übles angestellt haben.“

„Warum?“

„Naja, vor der Begnadigung haben sie in einem Luxushotel gewohnt. Und dann wurden sie vom US-Präsidenten Joe Biden höchstpersönlich begnadigt, Paulchen.“

„Schwein gehabt…“

„Für die Begnadigung hat der Päsident sogar seine Geburtstagsfeier unterbrochen, Paulchen. Liberty und Bell sind der Todesstrafe an Thanksgiving entgangen und müssen lebenslang auf einer Farm einsitzen.“

„Nix mehr Luxushotel? Ich möchte nicht wissen, wie das Hotelzimmer ausgesehen hat, Pepino.“

„Wahrscheinlich hat es der Präsident auch nicht gesehen, Paulchen…“

„In den USA haben scheinbar viele Leute ein großes Herz für Tiere, Pepino. Davon profitiert auch ein Elch.“

„Hat der im Hotel randaliert, Paulchen?“

„Nein, Pepino. Er schaut sich Amerika zu Fuß an und hat Begleitschutz, damit ihm niemand etwas tut.“

„Er muss ein Langstreckenläufer sein, Paulchen.“

„Eigentlich lebt er im Norden, aber inzwischen tappert er viel südlicher durch Minnesota und Minneapolis, Pepino.“

„Vielleicht bringt er Weihnachtsgeschenke, Paulchen.“

„Das macht Santa Claus, Pepino. Und Rudolph.“

„Rudolph meinte ich, Paulchen.“

„Das ist kein Elch, sondern ein Rentier, Pepino.“

„Würde passen. Renntier…“

„Boah, Pepino…“

„Ist doch wahr, Paulchen. Elch, Rentier.. Hat alles ein Geweih. Reden wir lieber über mein Elefantenbaby in Afrika, Paulchen.“

„Warum?“

„Bei dem ist es eindeutig: Er wird mal ein großer Elefant, Paulchen.“

„Das liegt in der Natur von Elefantenbabys, Pepino.“

„Schon, aber der kleine 350 Kilo-Dumbo hat echt was erlebt, Paulchen.“

„Oweia, jetzt kommt bestimmt eine Schnief-Nachricht…“

„Fast, Paulchen. Der Dickhäuter wurde von seiner Mama verlassen und musste sich allein durchschlagen.“

„Was ist das denn für eine Rabenmutter, Pepino?!“

„Elefantenmutter… Fünf Tage war er allein unterwegs und nachts hat er sich vor Raubtieren versteckt, Paulchen.“

„Armer Kerl…“

„Dann wurde er aber von Tierschützern entdeckt und schon nahte das nächste Abenteuer, Paulchen.“

„Was denn noch, Pepino?“

„Man hat ihn in einen Natonalpark gebracht, wo er aufgepäppelt wurde.“

„Ist doch cool, Pepino.“

„Naja, es war kein Flugzeug mit Frachtraum da. Nur eine kleinere Passagiermaschine, Paulchen.“

„Sag jetzt nicht, Dumbo saß angeschnallt und trötend auf mehreren Sitzen, Pepino.“

„Nicht ganz, Paulchen. Man hat die Sitze wohl etwas reduziert und Dumbo in einem großen Käfig reingeschoben, Paulchen. Mit Blick nach vorn zum Cockpit.“

„Wau! First Class Flug zur Milchbar. Was für eine Reise, Pepino!“

„Das Riesenbaby war so gut drauf, dass er nicht mal eine Einschlafspritze bekommen hat, Paulchen.“

„Dann hat er ja nix verpasst von seinem Abenteuer. Was hältst Du davon, wenn wir weihnachtlich enden, Pepino?“

„Jetzt schon, Paulchen?“

„In Karlsruhe fand der erste Hunde-Weihnachtsmarkt statt und es war rappelvoll, Pepino.“

„Das könnten die bei uns auch mal machen, Paulchen.“

„Ich bin ganz Deiner Meinung, Pepino. In Karlsuhe gab es Leinen, Spielzeug, Betten, Futter und sogar der Weihnachtsmann kam mit seinem Leckerli-Gabensack, Pepino. Apropos: Wir sollten mal sehen, ob unser Weihnachtsfrauchen Leckerlis für uns hat…“ Text: Paulchen und Pepino / Foto: Marion Friedl

 

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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