Frag Paulchen und Pepino: Was haben die nur gegen Layla?

Copyright: Petra Kloiber

„Paulchen, sieh Dir Frauchen an: Die wippt und summt bei den Nachrichten mit.“

„Nachrichten als Stimmungskanone, Pepino. Das ist mal was Neues.“

„Die singen über eine Layla, Paulchen.“

„Ach so, die Puffmutter.“

„Was ist das, Paulchen?“

„Nichts für kleine Spanier, Pepino.“

„Du bist gemein, Paulchen.“

„Okay, reich Dein Hängeohr rüber, Pepino. Ich flüstere Dir, was das ist…“

„Oooh… Aaah… Hm. Und warum hat es die Layla in die Nachrichten geschafft, Paulchen?“

„Es wird gestritten, weil das Lied auf Volksfesten verboten wird, Pepino.“

„Alles klar. Frauchen schaut Nachrichten und geht nicht aufs Volksfest, Paulchen.“

„Die Layla ist angeblich sexistisch, Pepino.“

„Na und? Ich mag sexy Senoritas, Paulchen.“

„Anscheinend ist das nicht schön sexy, sondern schlimm sexy, Pepino.“

„Was es alles gibt, Paulchen… Pass auf, Deine Pfote zuckt. Und jetzt Dein Stehohr.“

„Je öfter Frauchen Nachrichten sieht, umso mehr geht die Layla ins Blut, Pepino.“

„Irgendwann wippe ich mit wie der Werbehund auf der Couch, Paulchen.“

„Wir sollten uns aber nicht erwischen lassen, Pepino.“

„Warum? Frauchen macht doch auch mit, Paulchen.“

„Womöglich verbieten die uns, Pepino.“

„Waaas?! Wir werden verboten?! Das möchte ich nicht, Paulchen.“

„Naja, wir würden mit einem blauen Auge davon kommen, Pepino.“

„Mist. Dein Auge ist schwarz und braun, Paulchen. Da sieht man das Blaue nicht so. Aber bei mir…“

„Das sagt man nur so, wenn etwas glimpflich ausgeht, Pepino.“

„Das beruhigt mich. Warum geht es glimpflich aus, Paulchen?“

„Der Bundesjustizminister mischt bei dem Streit mit und er will nicht, dass die Layla verboten wird, Pepino.“

„Velleicht macht er ja noch ein Layla-Gesetz, das dann auch für uns gilt. Aber hat der nix anderes zu tun, Paulchen?“

„Was denn?“

„Hey, wir haben alle möglichen Krisen und der macht mit der Layla rum, Paulchen.“

„Ts, ts, ts… Sag so was nicht, Pepino.“

„So meinte ich das nicht, Paulchen.“

„Na gut. Aber ist doch klar: Bei den Krisen hampern alle aufgescheucht rum, aber von dem Minister will keiner was.“

„Verstehe, Paulchen. Lieber sexy Layla als fade Gesetze.“

„Apropos langweilig, Pepino: Die Layla hat sich verzupft und prompt geht die Stimmung bei den Nachrichten gegen Null.“

„Auch eine Layla braucht mal eine Pause. Aber ich wette, dass die bei den nächsten Nachrichten wieder los legt, Paulchen.“

„Die ist berühmt geworden mit dem Tamtam, Pepino. Wir sollten an uns arbeiten.“

„Ich will keine Layla werden, Paulchen. Ich hin ein Kerl.“

„Aber ein Song über uns wäre cool, Pepino.“

„Paulchen und Pepino haben’s mit der sexy Hexi?“

„Oder: Bei der heißen Momo wetze ich auf dem Popo.“

„Auch nicht schlecht, Paulchen.“

„Das reicht aber nicht, Pepino. Wir werden erst berühmt, wenn man uns verbietet.“

„Ich will aber nicht…“

„Jammer nicht rum. Wenn es der Berühmtheit dient, müssen wir da durch, Pepino.“

„Vielleicht könnte ein inspirierendes Date mit der Layla helfen, Paulchen.“

„Wir sollten uns bei einem Leckerli Gedanken darüber machen, Pepino…“ Text: Paulchen und Pepino / Foto: Petra Kloiber

 

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

1 comment Categories: Paulchen + Pepino Schlagwörter:

One thought on “Frag Paulchen und Pepino: Was haben die nur gegen Layla?

  1. Ihr habt da völlig recht. Bin ja man gespannt ob ihr einen Song geschrieben bekommt. Der dann in den Charts ganz nach vorne kommt.

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