Frag Paulchen und Pepino: Astronomie, Astrologie oder was?

Copyright: Petra Kloiber

„Schon gehört, Paulchen? Morgen ist Tag der Astronomie.“

„Waas?! Morgen kommen Astronauten?! Wo landen die bei uns, Pepino?“

„Vergiss die Astronauten, Paulchen. Ich rede vom Universum.“

„Vom ganzen? Das ist groß, Pepino.“

„Und wie groß, Paulchen. Die Astronomen werden gar nicht fertig mit der Arbeit.“

„Wieso? Die wissen doch wie Stiere, Zwillinge, Wassermänner und was weiß ich nicht alles ticken.“

„Das sind die Astrologen, Paulchen.“

„Häh?“

„Es gibt die Astronomie und die Astrologie, Paulchen.“

„Na und? Hat alles was mit Sternen zu tun, Pepino.“

„Die einen schauen sich alles im Universum an, weil sie wissen wollen, was die  Planeten, Sterne, Galaxien, Nebel und all das Zeug treiben und was aus ihnen wird.“

„Aha, das sind dann wohl die Astronomen, Pepino.“

„Genau, Paulchen. Die Astrologen wissen was die Sterne den Menschen bringen. Die wissen auch, was kommt und wann man aufpassen muss.“

„Hm, reden die mit den Sternen?!“

„Ich glaube, die müssen rechnen können, Paulchen. Die berechnen mit Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort das Sternzeichen und das hat dann  einen Aszen… Aszen… Aszendingens.“

„Irre. Klar, dass denen die Arbeit nicht ausgeht. Die müssen immer von vorne anfangen, weil ja immer wieder Sterne runterfallen, wenn es schnuppt.“

„Astrologie muss ein echt anstrengender Job sein, Paulchen. Aber noch schwieriger ist das für die Astronomen: Was die im Universum sehen, passiert gar nicht jetzt, sondern ist uralt.“

„Häh?“

„Die schauen in die Vergangenheit, Paulchen.“

„Alles klar, Pepino. Deshalb kommen die nicht voran. Irgendwann sollten die mal Gas geben und wenigstens in der Gegenwart ankommen. Sonst haben die Astrologen immer die Nase vorn.“

„Ähm… Ich glaube, die wollen alles wissen, Paulchen: Wie das Universum entstanden ist, was da drin lebt und wann das Universum platzt.“

„Oh nein?! Das kann passieren?!“

„Keine Ahnung. Ich denke, deshalb erforschen die das Universum, Paulchen. Das ist  mit einem Riesenknall plötzlich dagewesen und war irgendwann voll mit Sternen und Planeten.“

„Haha! Alles klar, Pepino. Die Astronomen haben sich im Universum verirrt und wissen gar nicht, wie das Universum entstanden ist. Da haben die den Riesenknall erfunden. Der war gut…“

„Du meinst, die haben geschummelt, Paulchen?! Das sind doch Wissenschaftler!“

„Na und? Was bedeutet das schon, Pepino?“

„Wissenschaftler stupidieren das und sind viel schlauer als wir, Paulchen. Die erfinden nicht irgendwas, weil dann einer sagt: Du, Du, Du! Das stimmt aber nicht.“

„Und dann knallt es sozusagen. Zoff im Sternguckerparadies…“

„Und wer will das schon, Paulchen? Die sind bestimmt ehrlich.“

„Hm, Astronomen schauen ins Universum. Da sind Sterne. Zu denen schauen die Astrologen rauf. Und die Astronauten fliegen sogar hin. Kann es sein, dass das alles zusammen hängt, Pepino?“

„Klingt so, Paulchen. Angeblich hängt alles mit allem zusammen.“

„Und warum haben dann nur die Astronomen morgen einen Gedenktag und nicht auch die Astrologen und Astronauten, Pepino?“

„Naja…, Ähm… Vielleicht solltest Du das die Sterne oder gleich das göttliche Universum fragen, Paulchen. Ich kann nicht alles wissen.“

„Für Erste reicht es mir, wenn ich weiß, wie wir raketenschnell zum Leckerli-Schrank kommen, Pepino. Vielleicht ist noch ein Sternenkeks vom letzten Weihnachten drin.“

„Igitt! Der staubt ja, Paulchen.“

„Cool! Sternenstaub zum Fressen!“

„Vielleicht gibt es ja noch was anderes im Leckerli-Schrank, Paulchen.“

„Bestimmt, Pepino. Der ist paradiesisch voll wie das Universum. Text: Paulchen und Pepino / Foto: Petra Kloiber

 

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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