Eurovision Song Contest: 12 Punkte für Kimba

escHallo Leute! Ich bin’s – Euer Kimba, der hier im Blog ja immer wieder mal mitredet. Diesmal geht es um die unglaubliche Frage, ob Hunde musikalisch sind. Natürlich sind wir das! Ich weiß genau, was mir gefällt: Tenöre. Und mit denen singe ich immer mit. Auch beim Eurovision Song Contest und dafür hat mir Frauchen 12 Punkte gegeben. Bestleistung!

Ob die schreiende Frau womöglich platzt?

Aber es kam anders, als es nach meinem Musikgeschmack laufen hätte müssen. Schweden hatte ich gar nicht auf dem Plan, obwohl der Typ gewonnen hat: Okay, das gezeichnete Männchen war witzig, aber die Musik von dem Schweden hat mich nur zu einer Runde Pfoten putzen motiviert. Russland bekam von Frauchen ein Lob, aber mich riss der Marilyn-Monroe-Verschnitt, der auf Platz 2 landete, nicht so vom Hocker. Naja, das liegt wahrscheinlich daran, dass mich singende Frauen kalt lassen oder nerven. Bei Frauchen klingt es so schräg, dass ich mich jedes Mal verziehe. Aber jetzt weiß ich, dass das noch schlimmer geht: Bei der Frau aus Serbien blies viel Wind unter dem Rock und es sah aus, als ob die Frau immer dicker wird und irgendwann platzt. Als sie auch noch schrill zu schreien anfing, musste ich sofort in den Garten – nix wie weg! Wenn schon Frau, dann lieber die aus Ungarn: Ihre Ballade mit Pinkelbaum und Hundewiese ließ immerhin meine Ohren spielen.

Ich danke Deutschland für die Erdbeere

Österreich war so schön, dass ich glatt weggenickt bin und mich Frauchen mit einem Stupser wecken musste, als meine Pfoten zu zappeln, die Lefzen zu zucken und irgendwas in mir zu fiepen begann. Lag wohl an dem singenden Mann, der das brennende Klavier spielte. Von mir hätte er mehr als 0 Punkte bekommen, aber mich fragt ja keiner. ESC-Neuling Australien lieferte gute Musik ab, aber mir war da zu viel los: Dauernd rasten Lichter und Laternen auf mich zu. So was macht mich kirre. Das Lied aus Deutschland war mir wurscht, doch weil Frauchen so genau hinschaute, konnte ich eine Erdbeere vom Tisch klauen. So gesehen: Daumen hoch (wenn ich einen hätte); bei mir wäre Deutschland nicht leer ausgegangen. Vorsichtshalber verzog ich mich mitsamt Erdbeere unter den Tisch. Das war schlau, denn es tauchte wieder eine schreiende Frau auf. Nein, es war nicht mein Frauchen wegen der gemopsten Erdbeere, sondern die Sängerin aus Lettland, die mich bestrafte.

Mit Kimba-Pavarotti hätte Italien gewonnen

Für mein Highlight musste ich bis zum Schluss warten: Die Tenöre aus Italien – voll mein Ding und ich hätte ihnen alle Punkte gegeben. Die waren so was von gut, dass ich mitgesungen habe. Und ich war besser als Pavarotti, das können Sie mir glauben! Fand Frauchen auch, denn als vierter Tenor bekam ich von ihr Applaus und 12 Punkte. Hat den Italienern nichts geholfen, denn mehr als der dritte Platz war nicht drin. Mein Tipp: Nehmt das nächste Mal Kimba-Pavarotti mit auf die Bühne, dann klappt es mit dem Sieg beim Eurovision Song Contest. Text: Kimba/Foto: Marion Friedl

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Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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