Euer Kimba ist ins Regenbogenland gegangen

Copyright: Marion Friedl

Jeden Freitag hat mein Hund Kimba hier seine Rubrik „Kimba weiss Rat“ gehabt. Er wird nie wieder seine frech-fröhlichen Ratschläge geben, denn Kimba ist mit 13 Jahren ins Regenbogenland gegangen. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, denn Kimba war mein Seelenhund und mein bester Freund.

Der Abschied für immer kam nach einer kurzen, aber heftigen Erkrankung. Es wurde alles versucht, ihm zu helfen, doch er hat es nicht geschafft. Ganz sicher würde er jetzt – wenn er könnte – noch einmal seine rechte Pfote wie zu einem winkenden Gruß heben und Euch Auf Wiedersehen sagen.

Ein Meer der Tränen auf Facebook

Auf Facebook haben ihm seine vielen Freunde weit über 1000 Abschiedsgrüße geschickt. Auf seiner Facebook-Seite und in zahlreichen Hunde- und Tiergruppen flossen Tränen, wurden Kerzen angezündet und eigene Beiträge veröffentlicht, um ihm zu gedenken. Ja, er wurde sogar noch auf eine virtuelle Weltreise geschickt, damit sich alle verabschieden konnten. Seine Geschichten wurden auf allen Kontinenten gelesen. Danke für die große Anteilnahme, die lieben Worte und die schönen Würdigungen!

Kimba hinterließ Spuren und berührte die Herzen

Kimba hat Spuren auf Papier, im Internet und in so vielen Herzen hinterlassen, die er berührt hat. Er hat die Menschen zum Lächeln gebracht und wer weiß: Vielleicht sieht er ja vom Regenbogenland zu uns herab. Kimba bleibt unvergessen. In seinen Büchern und auf seiner Facebook-Seite wird er weiterleben. Sein siebtes Buch hat er begonnen, aber er konnte es nicht mehr zu Ende schreiben. Diese Aufgabe wird Paulchen übernehmen, der vor vier Wochen bei uns einzog und sich als Welpe schnurstracks auch in das Herz seines „großen Bruders“ geschlichen hat. Bis das Buch „Kimba und Paulchen im Märchenland“ fertig ist, wird aber noch ein wenig Zeit vergehen, denn im Moment überwiegt die Trauer und macht das Schreiben schwer.

Meinem Kimba zuliebe veröffentliche ich hier zum Abschied die Legende über die Regenbogenbrücke:

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”.

Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm – es ist schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eins, was sie vermissen: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines inne hält und aufsieht:

Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller.


Es hat Dich gesehen!!!


Und wenn Du und Dein Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war,  aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.

(Verfasser: Paul C. Dahm, Übersetzung Carmen Stäbler)

 Auf Wiedersehen Kimba!

 Lieber Kimba, ich danke Dir für die 13 wundervollen Jahre mit Dir. Ich hab Dich lieb – auf Wiedersehen im Regenbogenland! Text/Foto: Marion Friedl

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

5 comments Categories: Hunde Schlagwörter:

5 thoughts on “Euer Kimba ist ins Regenbogenland gegangen

  1. Du denkst ich bin tot, weil Du mich nicht mehr mit Deinem menschlichen Auge sehen kannst, mich nicht mehr berühren oder im Arm halten kannst, glaubst Du, ich bin für immer fort. Du erinnerst Dich nur daran, wie ich aussah, als ich diese Welt verliess und Du kannst Dir nicht im Entferntesten vorstellen, dass ich möglicherweise in einer anderen Welt sehr lebendig bin. Der Schmerz unserer Trennung zerreisst und quält Dich und macht Dich blind für das, was doch direkt vor Dir ist… mich.

    Wie oft, seit ich aus Deiner unmittelbaren Sicht gegangen bin, wurde Dir gesagt, ich sei tot und Du sollst „über mich hinwegkommen“? Wie oft hast Du Dich in den Schlaf geweint, weil Du Dir wie ein Ausgestossener vorkommst, weil Dir die Leute sagen, Du sollst über mich hinwegkommen, das sei normal – aber Du kannst es nicht und keiner scheint Dich zu verstehen? Wie oft hast Du Dir selber solche Schmerzen zugefügt, weil Du gar nicht in Erwägung gezogen hast, dass ich überhaupt nicht tot bin? Tu mir einen Gefallen und komm mit mir in die Vergangenheit.

    Erinnerst Du dich an den herrlichen Tag, an dem Du mich nach Hause gebracht hast? War ich nicht das bezauberndste Geschöpf, dass Du je getroffen hast? Habe ich Dich nicht zum Lachen und Kichern gebracht? Habe ich Dich nicht mit einer solchen Zuneigung angesehen dass Du nichts mehr wolltest, als den Rest Deines Lebens mit mir zu verbringen? Ich wollte das auch.

    Erinnerst Du Dich an die Zeiten, in denen es mir richtig gut ging und wir viele Dinge zusammen machten? Du warst so stolz auf mich! Ich war ein guter Freund und ich habe mich um Dich gekümmert, wenn Du geweint hast, wütend, niedergeschlagen oder unglücklich warst. Wenn Du wegen Deiner Verpflichtungen nicht viel Zeit für mich hattest, habe ich geduldig auf Dich gewartet. Ich war immer da, wenn Du mich gebraucht hast. Habe ich Dich nicht oft mit einer solchen Zustimmung und Geduld angesehen, dass Du Dich meiner manchmal ein wenig unwürdig gefühlt hast? In meinen Augen warst Du meiner niemals unwürdig.

    Erinnere Dich daran, wie ich langsam älter wurde, meine Knochen wurden steif und meine Bewegungen langsamer. Ich habe Dich immer noch an der Tür begrüsst und bin Dir im Haus überallhin gefolgt. Wir waren so lange zusammen gewesen und ich war Dein bester Freund, egal, was Du tatest, sagtest oder dachtest. Habe ich Dich nicht mit einer solchen Güte und Verständnis angesehen, dass Du manchmal ganz überwältigt warst? Ich konnte nicht genug von Dir bekommen.

    Erinnere Dich daran, als wir uns das letzte mal mit unseren irdischen Augen sahen. Du versuchtest so tapfer zu sein, aber ich wusste, dass Du weinst… ich kannte Dich so gut. Besser als jeder andere auf der Welt. Habe ich Dich nicht mit einem so tiefen Vertrauen und solcher Liebe angesehen, dass Du mich am liebsten festgehalten und für immer bei Dir behalten hättest? Hast Du mir nicht versprochen, Du würdest mich für immer lieben? Ich glaubte Dir.

    Wenn das so ist, warum lässt Du mich dann gehen, indem Du glaubst, ich würde nicht mehr länger existieren? Erinnere Dich an die Tiefe in meinen Augen, immer wenn ich Dich ansah mit Bewunderung, Verständnis, Geduld, Vertrauen und Liebe.

    Wer erschuf diese Tiefe und diese Liebe? Würde der Schöpfer das Lied unseres Gelächters verschwinden lassen, das im Namen der Liebe geschrieben wurde?

    Ich bin nicht länger ein irdisches Wesen, das ist wahr. Mein Körper war nur ein Teil dessen, was ich bin. Mein Körper wäre nichts weiter als eine leere Hülle, wäre er nicht bis zum Bersten gefüllt mit meiner Seele, meinem Geist, dem Licht meiner Liebe. Als wir uns getroffen haben, dachtest Du, ich wäre niedlich, süss, hübsch und liebenswert. Aber was für eine Beziehung hätten wir gehabt, wenn das alles wäre, was ich gewesen bin? Wie hättest Du mich lieben können, wenn ich keine Seele gehabt hätte?

    Wir sind alle aus einer Kraft geschaffen, die tief in uns wohnt, das ist unser Innerstes, unsere Seele, unser Geist, das Licht unserer Liebe. Diese Kraft ist all das, was das Leben ausmacht….sie hat keinen Anfang, und sie hat kein Ende. Sie existiert einfach, sie wird immer existieren und ohne sie gibt es kein Leben. Du kannst sie nicht sehen oder anfassen, es ist einfach ein Bewusstsein, dass sie existiert. Genauso wie Du wusstest, dass unsere Liebe existiert – auch unsere Liebe konntest Du nicht sehen oder auf einen Ort beschränken. Du wusstest, sie war da. Du hast nie daran gezweifelt.

    Sie verlangen von Dir, Du sollst über mich hinwegkommen, weil ich tot bin und Du mich niemals wiedersehen wirst, denn Tiere kommen ja nicht in den Himmel. Ach wirklich? Ich bin hier, weil ich Dir etwas anderes sagen möchte. Du warst meiner Liebe und meiner Hingabe genauso wert wie ich Deiner. Glaubst Du wirklich, irgendein Schöpfer würde uns diese Liebe nehmen, nur weil ich kein Mensch war?

    War ich nicht ein lebendes, atmendes Geschöpf mit einer Persönlichkeit? Wie hätte ich das sein können, wenn ich nicht die Kraft der Seele, des Geistes und der Liebe gehabt hätte? Und wenn es diese Kraft gibt und immer geben wird – wie kann ich dann tot sein? Wenn mein Innerstes nicht aus dieser Energie geschaffen wäre, die alles Leben erschafft, dann wäre ich niemals lebendig gewesen. Du weisst es besser.

    Du weinst, weil Du mich vermisst, das verstehe ich. Ich vermisse Dich auch – vermisse es, am Bauch gekrault zu werden, die Umarmungen und Liebkosungen, die wir geteilt haben. Aber das Leben geht über diese wunderbaren, erfüllenden, physischen Beziehungen hinaus.

    Ich kam hierher, um ein völlig neues Leben zu beginnen, nicht, weil ich Dich nicht mehr liebe oder etwas besseres wollte. Ich kam hierher, weil es Zeit war, zur nächsten Stufe meiner Existenz weiterzugehen – etwas, was alle Lebewesen tun müssen. Das ist der Lauf des Lebens. Ich wurde Dir nicht weggenommen, denn man kann nichts weggenommen bekommen, was einem niemals gehörte. Meine Anwesenheit in Deinem Leben war und ist ein Geschenk, das Du in Ehren halten sollst, so wie ich Dich in Ehren halte.

    Leben bedeutet nicht, in einen Körper hineingeboren zu werden, einige Jahre zu leben und dann zu sterben. Energie kann nicht sterben. Die Zeit in einem Körper wird uns geschenkt, damit wir lernen, lehren und wachsen können. Sie bereitet uns auf die nächste Phase unseres ewigen Lebens vor. Der Körper ist nur ein Gefäss für die wirkliche Macht, die unser Leben ausmacht, für unsere Seele, unseren Geist und unsere Liebe. Ohne sie wären unsere Körper leer, ausdruckslos, gefühllos. Ohne diese Kraft wären wir wirklich tot und wir hätten einander niemals lieben können.

    Du sagst, Du hast nur noch Deine Erinnerungen. Das stimmt nicht. Als ich ging, habe ich etwas von mir für Dich zurückgelassen. Du kannst es nicht anfassen, festhalten oder untersuchen, denn es ist viel zu ungebunden für Beschränkungen. Ich habe Dir ein Stück meiner Seele zurückgelassen. Ich habe es direkt neben Deine gelegt, was mir passend erscheint, denn auch in unserem irdischen Leben waren wir immer beieinander.

    Ich liebe Dich viel zu sehr, als dass ich Dich nur mit Erinnerungen zurückgelassen hätte, die im Lauf der Jahre trübe und grau werden. Ich liebe Dich zu sehr, um spurlos zu verschwinden – wie egoistisch wäre es von mir, Deinem Leben die Liebe und das Licht zu nehmen. Ich verstehe Deine Tränen, jede einzelne ist ein Zeichen Deiner Liebe für mich und ich fühle mich geehrt und demütig. Aber vergiss nicht die schönen Dinge, die wir geteilt haben – erinnere Dich und lächle. Auch das ist eine Ehre für mich.

    Und wenn Du mich brauchst, werde ich für Dich da sein. Schliesse Deine Augen, entspanne Dich, atme tief und sieh mich vor Deinem inneren Auge. Vergiss Die Welt und Deine vorstellung vom Tod und gib mir eine Chance. Halte nach den kleinen Zeichen Ausschau, die ich Dir schicke. Höre nicht auf, stolz auf mich zu sein, ich bin ein Freund, auf den man stolz sein kann und ich bin noch immer Dein Freund und Seelengefährte. Erinnere Dich nicht an den Tod meines irdischen Körpers, sondern ehre und feiere mein niemals endendes Leben, das so unendlich und ewig ist – wie meine Liebe für Dich.

    Bis wir uns wiedersehen…

    1. Liebe Brigitte, Du kannst Dir nicht vorstellen, wie sehr ich bei Deinem Kommentar geweint habe. So wie in all den vergangenen Tagen. Du hast mit all Deinen Worten Recht. Kimba und ich waren so eng miteinander verbunden, dass es unendlich weh tut, weil er nicht mehr neben mr geht, seine Pfote nicht mehr auf meinen Oberschenkel legt, mich nicht mehr ansieht, keine Faxen mehr macht und nachts nicht mehr in seinem Hundebett schnarcht. Aber ich weiß, dass er nicht ganz gegangen ist. Dass er hin und wieder da ist und dann sucht meine Hand ihn und manchmal glaube ich seine Wärme zu spüren. Als Schamanin kann ich ihn channeln und ich weiß, dass er nicht verschwunden ist. Und ich glaube fest daran, dass ich ihn eines Tages wiedersehe. Vielen Dank für Deinen Trost und Deine lieben Worte. Du hast mir aus der Seele gesprochen – und Kimba bestimmt auch. Ich werde das Andenken an Kimba in Ehren halten und Deine weisen und gefühlvollen Worte ebenfalls. Sie werden mir immer dann durch die Dunkelheit helfen, wenn der Schmerz wieder auftaucht und wieder das Gefühl der Einsamkeit zuschlägt. Vielen lieben Dank! Und wahrscheinlich sitzt Kimba gar nicht weit weg von uns und hebt so wie früher die rechte Pfote wie zu einem freundlichen Gruß.

  2. Liebe Marion, (da ich 5 Jahre älter bin als du, darf ich dir das „Du“ anbieten, ich hoffe, dass du es annimmst, und entschuldige mich gleichzeitig dafür, dass ich mir hier „einmische“),

    aber seit ich Brigittes Text da oben und deine Antwort darauf gelesen habe, sitze ich hier und muss weinen und kann meinem ratlos guckenden Mann nicht wirklich erklären. warum. Meiner achtjährigen Golden- Retriever- Hündin Sira auch nicht.
    Aber seit Montag muss ich immer wieder an dich und deinen Kimba denken: es tut mir so furchtbar leid, dass Kimba es nicht noch einmal geschafft hat, auch wenn ich es ihm von Herzen gönne, keine Schmerzen mehr zu haben. – Und es ist herzbrechend, wenn ich mir vorstelle, wie du versuchen musst, damit umzugehen: Ihr wart ja ein Herz und eine Seele, und so oft ein Kopf und eine Stimme. Näher können sich Mensch und Tier nicht kommen, als ihr beide es wart.
    Davon m u s s etwas bleiben für immer, da bin ich sicher, und der wunderschöne Text von Brigitte enthält ja genau diese Gedanken.
    Vom Channeln verstehe ich nix, bin kein Schamane, sondern ein in dieser Beziehung bodenständiger Latein- und Deutsch-Lehrer – aber ich bin mir ganz sicher, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir mit unserem Menschenverstand begreifen können, und dazu gehört ganz bestimmt auch , dass enge Seelenverbindungen bestehen bleiben und man sich wieder „findet“ in einer „anderen Welt“; so geht`s mir zumindest mit meinen bereits gegangenen Eltern und Schwiegereltern und manchmal auch mit unserer vor 10 Jahren auch nach einer kurzen heftigen Krankheit mit 11 Jahren verstorbenen Hündin Sally.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit, schreib mit Paulchen weiter, ich freu mich jeden Abend drauf. Und mir war es jetzt einfach ein Bedürfnis, dir das zu schreiben, eben weil ihr zwei, Kimba und du, mir zur Zeit so nach seid.
    Beifügen – wenn`s geht – möchte ich einen Text, der mir bei unseren Verlusten immer sehr geholfen hat.
    Ganz liebe Grüße von Regensburg nach Cham
    Martina

    Hier der Text:
    Der Tod ist gar nichts. Er zählt nicht.
    Ich bin nur ins Zimmer nebenan gegangen.
    Nichts ist passiert.
    Alles bleibt genauso wie es war.

    Ich bin ich, und ihr seid ihr, und das alte Leben, das wir so liebevoll zusammen lebten, ist unberührt und unverändert.
    Was auch immer wir füreinander waren, das sind wir noch.
    Ruft mich mit meinem alten vertrauten Namen.
    Sprecht von mir in derselben selbstverständlichen Redeweise, die ihr immer benutzt habt.
    Macht keinen Unterschied im Ton.
    Erzeugt keine gezwungene Atmospäre der Feierlichkeit oder des Kummers.
    Lacht, wie wir immer über die kleinen Späße lachten, die wir gemeinsam genossen haben.
    Spielt, lächelt, denkt an mich, betet für mich.

    Lasst meinen Namen immer vertraut und alltäglich bleiben, wie er es bisher auch war.
    Lasst ihn ohne Anstrengung gesprochen werden, ohne einen geisterhaften Schatten.

    Das Leben bedeutet alles, was es vorher auch bedeutet hat.
    Es ist dasselbe wie es immer war. Es gibt absolute und ununterbrochene Kontinuität.
    Was ist dieser Tod anderes als ein vernachlässigbarer Unfall?
    Warum sollte ich aus eurem Sinn sein, nur weil ihr mich nicht mehr sehen könnt?
    Ich warte in der Zwischenzeit auf euch, irgendwo ganz in der Nähe, gleich um die Ecke.

    Alles ist gut.

    Nichts ist verletzt; nichts ist verloren .
    Ein kurzer Moment und alles wird so sein wie früher.
    Wie werden wir über die Mühen des Abschieds lachen, wenn wir uns wiedersehen!

    Henry Scott Holland

    1. Liebe Martina, wozu entschuldigen, wenn man so tröstliche und schöne Worte findet, wie Du? Ich danke Dir dafür. Wissenschaft hin oder her – es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die nicht erklärbar sind und die mehr sind als rationale Forschungen, Argumente oder dergleichen. Da bin ich mir ganz sicher. Nicht nur Menschen haben Seelen, sondern auch die Tiere. Davon bin ich überzeugt und mein Kimba hatte eine Seele, die nicht sterben wird. Sie wird sich mit meiner Seele eines Tages treffen, denn beide Seelen sind nach wie vor verbunden. Und eines Tages werden Kimba und ich uns wiedersehen. Zeit spielt bei ihm keine Rolle, so wie wir es hier kennen. Für ihn wird die Zeit des Wartens ein kurzes Schwanzwedeln sein, was mir unendlich lang vorkommt. Noch fällt es schwer, ohne Tränen an ihn zu denken und Paulchens Texte zu schreiben, die ja das tun sollen, was Kimbas Texte stets erreichen sollten: Die Menschen sollen lächeln und lachen. Deshalb wird Paulchen auf Facebook weiter schreiben. Noch ist es zu schwierig, das Märchenbuch fortzusetzen, das Kimba begonnen hat und das von Paulchen zu Ende geschrieben wird. Aber manchmal steht das Leben einfach für eine gewisse Zeit still und doch wird es einige Zeit später wieder weiter gehen. So wird es auch in diesem Fall sein und wenn es so weit ist, dann werden auch die Märchen von Kimba und Paulchen in einem Buch zu finden sein. Vielen Dank und liebe Grüße!

      1. Liebe Martina, es tut mir leid das du so viel wegen meinem Text weinen musstest, dass war nicht meine Absicht. So ging und geht es mir heute noch nach 1, 5 Jahren , als ich meinen Oskar gehen lassen musste, er wurde leider nur fünf Jahre, Oskar war mein Seelenhund, er fehlt mir so sehr. Kimba bringt mich auch immer zum weinen, seit dem er nicht mehr da ist. Aber ich weiß das sie immer noch unter uns sind und das macht mich dann wieder glücklich. Ich möchte dir ganz viel Kraft mit auf dem weiteren Weg geben und eine dicke Umarmung aus der Ferne schicken. Knuddel Grüße an Paulchen und auch an Kimba, wenn er wieder mal vorbei schaut. 👍🏻😁🙅‍♀️🙋‍♀️💖💞💖🍀🍀🍀🍀👍🏻😘

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