Energetische Hilfe für Hund und Katze

Copyright: Marion Friedl

Die energetische Arbeit mit Tieren kann eine Wohltat für Körper, Geist und Seele sein. Auch für Katzen und Hunde können energetisches Wasser, eine Magnetfeldtherapie oder Reiki in Frage kommen.

Edle Drinks

Hildegard von Bingen war im Mittelalter von der Heilkraft der Edelsteine überzeugt und auch heute schwören viele Menschen darauf. Von dieser Kraft kann aber auch die Samtpfote oder der Partner mit der kalten Schnauze profitieren. Hierfür werden die Steine erst mal unter fließendem Wasser gereinigt. Im Mondlicht oder in der sanften Morgensonne können die Edelsteine dann auftanken. Danach wird der Stein einige Stunden ins Trinkwasser gelegt, damit er seine Stoffe und Botschaften an das Wasser abgeben und dem Wasser Negatives entziehen kann. Danach ist das energetische Wasser fertig für den Wassernapf. Mit dem energetischen Wasser kann man auch kochen, baden oder es auf Körperstellen einreiben.

Power oder Ruhe

Der klare Bergkristall erfrischt, klärt die Gedanken und Gefühle und reinigt die Aura. Auch Nerven, Augen, Blut oder Verdauung Ihres Lieblings können vom Kristall profitieren Der schwarze Turmalin hingegen ist für Beruhigung, Erdung und Stabilität zuständig. Der Turmalin unterstützt das Immunsystem und stärkt Knochen, Muskeln und Herz. Tipp: Wenn es dicke Luft in der Katzen- oder Hunde-WG gibt, kann ein Turmalin-Wasser die Harmonie fördern.

Mut und Harmonie

Der rote Rubin kitzelt das Mitgefühl wach, tröstet und vermittelt Geborgenheit. Außerdem macht er Fellnasen mutiger. Positiven Einfluss übt der Rubin auch auf  Kreislauf, Augen, Ohren, Herz und Nieren aus. Wertvolle Dienste in Sachen Harmonie und Wohlgefühl kann der blasse Rosenquarz leisten: Damit können Katzen und Hunde entspannen, entstressen, zur Ruhe kommen und der sanfte Stein verwöhnt die Durchblutung, Nerven und Haut.

Konzentration und Wohlgefühl

Das gelb-braune Tigerauge unterstützt die Konzentration der Vierbeiner. Das Tigerauge kümmert sich auch um z.B. Bronchien, Magen und Verdauung. Der grüne Smaragd wiederum tut Haut, Lunge und Leber gut. Er streichelt Körper, Geist und Seele, verleiht Halt, fördert die Harmonie und macht Mut.

Hilfe bei Trauer, Aggression und Nervosität

Der blaue Lapislazuli lindert Traurigkeit, Ärger und Aggressionen. Der Stein inspiriert und spendiert Tieren und Menschen neuen Durchblick. Geschätzt wird der Lapislazuli auch bei  Kopfschmerzen, Entzündungen und Depressionen. Der lila Amethyst bietet seine Hilfe bei Schlaflosigkeit, Nervosität, der Eingewöhnung ins neue Zuhause bzw. das Anfreunden mit einem neuen Artgenossen an. Weitere Einsatzgebiete für das Amethyst-Wasser sind  Magenschmerzen und Neuralgien.

Wohltaten der Magnetfeldtherapie

Doch es müssen nicht immer Steine sein, die Wohltaten bescheren. Es gibt auch noch die Magnetfeldtherapie. Wie die Zugvögel reagieren auch Haustiere auf das Magnetfeld der Erde. Stubentiger und Co. legen sich gerne auf die eingeschaltete Magnetfeldmatte und trollt sich meist von selbst, wenn sich die Matte abschaltet.

Eine Magnetfeldtherapie bietet z.B. der Tierarzt oder Tierheilpraktiker an. Pulsierende Magnetfeldmatten kann man aber auch kaufen: Die Matten sind nicht billig, aber sie können trotzdem kostengünstiger sein als eine Langzeittherapie in der Praxis. Wichtig: Sie brauchen eine professionelle Einführung in die  Magnetfeldtherapie und der Matte sollte eine gute Beschreibung mit Fallbeispielen beiliegen.

Das Magnetfeld wirkt auf Zellen, Hormone, Enzyme und den Sauerstofftransport im Körper. Unbedingt nötig ist vor der Behandlung eine eindeutige Diagnose vom Tierarzt oder Heilpraktiker. Häufig eingesetzt wird das Magnetfeld bei Erkrankungen am Bewegungsapparat (z.B. Spondylose, Arthrose, Arthritis), Schmerzen, Entzündungen, Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen.

Meistens dauert eine Behandlung 15 bis 20 Minuten. Anfangs sind tägliche Sitzungen nötig und später reichen zwei bis drei Sitzungen pro Woche. Achtung: Die Magnetfeldmatte ersetzt keine medikamentöse Behandlung. Deshalb immer Rücksprache mit dem Arzt nehmen.

Reiki löst Blockaden und schenkt Energie

Nicht zu verachten ist Reiki. Das japanische Wort Rei-Ki heißt „universelle Lebensenergie“. Reiki ist eine Gabe und man braucht eine Schulung für diese Art des Handauflegens. Der Reiki-Therapeut löst Blockaden und schenkt dem Körper des Vierbeiners Energie. Reiki eignet sich prima als Ergänzung zum Verhaltenstraining oder parallel zu Behandlungen durch den Tierarzt bzw. Tierheilpraktiker.

Reiki kann z.B. bei Angst, Aggression, Trauer oder Stress sowie bei z.B. Schmerzen, chronischen Erkrankungen und der Stärkung des Immunsystems helfen. Mit einer Sitzung ist es aber nicht getan. Reiki kann nur mit mehreren Anwendungen Gutes tun.

Wasseradern, Rauch und Klänge

Weitere energetische Hilfen sind z.B. das Aufspüren von Wasseradern, das von Rutengängern praktiziert wird. Weder Mensch noch Tier sollten auf Wasseradern schlafen, denn das beschert nur unruhige Nächte und Beschwerden. Entweder wird das Bett bzw. das Körbchen an eine andere Stelle verlegt oder man legt eine abschirmende Bleimatte unter.

Wer in ein Haus neu einzieht, sollte gleich am ersten Tag mit weißem Salbei räuchern, um negative Energien zu beseitigen. Lavendelduft kann hinterher die Atmosphäre in den Räumen harmonisieren und ein Amethyst schützt vor neuen negativen Energien. Für Körper, Geist, Seele und Räume gibt es verschiedene Räucherungen. Sie dienen der energetischen Reinigung von Räumen und der eigenen Aura oder der Aura des Haustiers. Reinigungs-Räucherungen (auch gegen Elektro-Smog) sollten in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, weil man sich im Alltag immer etwas Negatives einfangen kann oder Besucher bringen es in die Wohnung mit. Der Tiernase zuliebe sollte hinterher jedoch gelüftet werden. Tipp: Schamanen bieten professionelle Räucherungen an. Und noch ein Tipp: Lassen Sie auch gleich die Chakren von Ihnen oder Ihrem Vierbeiner harmonisieren.

Die Klangschalentherapie arbeitet mit Tönen, Schwingungen und Vibrationen. Dabei werden alle Sinne angesprochen, das Bewusstsein und das Unterbewusstsein mit einbezogen und ganzheitlich auf Körper, Geist und Seele eingewirkt. Ob Stress, Aggression, Trauer oder auch körperliche Beschwerden, wie z.B. Krämpfe, Kopfweh oder Magenschmerzen: Eine Klangschalen-Therapie kann eine pure Wohltat sein. Es gibt ausgebildete Therapeuten, aber auch viele Heilpraktiker haben sich in dieser energetischen Klangarbeit schulen lassen.

Die Kraft des Waldes und der Düfte

In Japan gibt es das Waldbaden bereits auf Rezept. Bei uns leider nicht. Aber es gibt entsprechende Angebote und Kurse. Doch warum nicht einfach auf eigene Faust probieren: Achten Sie auf Ihre Atmung beim Waldspaziergang und tanken Sie richtig viel gesunde Waldluft. Lehnen Sie sich an einem Baumstamm, fühlen Sie seine erdende Kraft und hören Sie in sich hinein. Gehen Sie bewusst langsam (Entschleunigung) oder auch mal barfuß, um ein Gefühl für den Untergrund zu bekommen. Genießen Sie einen Ausblick, erfrischen Sie sich oder Ihre Füße an einem Bach, balancieren Sie über einen Baumstamm oder fragen Sie einfach mal ihre Katze bzw. Ihren Hund, was sie im Wald so treiben. Darin sind sie nämlich Experten. Der Hund begleitet Sie auch gerne und der Mieze können Sie für den Experten-Tipp ein dufte Wald-Mitbringsel mit.

Apropos Waldluft: Auch die Aromatherapie mit der Duftlampe kann auf die Pfoten und Beine helfen. Rosenduft harmonisiert, Fichtenduft klärt, Lavendel sorgt für guten Schlaf und, und, und… Stöbern Sie einfach mal im Internet nach einem passenden Duft für Sie und Ihr Haustier. Text/Foto: Marion Friedl

 

About

Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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