Kimba weiß Rat: Anspringen ist kein Spass

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Hallo, Leute! Mein Name ist Kimba und ab sofort unterstütze ich mein Frauchen hier im Tierblog! Jeden Freitag melde ich mich als Hundeexperte zu Wort und heute geht es um das Anspringen der Zweibeiner.

Hier kommt ein Hundegeheimnis

Wie witzig! Letztens hat sich doch glatt jemand gefreut, weil ihn sein Hund immer voller Freude anspringt, wenn er nach Hause kommt. Das finde ich klasse! Aber – pssst! – Euer Kimba verrät Euch jetzt mal ein echtes Hundegeheimnis: Es ist nur ein klitzekleines bisschen Freude dabei, wenn wir unsere Menschen anspringen. In Wirklichkeit rempeln wir die ziemlich sauer an und maßregeln sie. Glaubt Ihr nicht? Stimmt aber. Ich muss das wissen, denn ich bin ein Hund. Und natürlich weiß ich auch, wie man Hunden das Anspringen abgewöhnt!

Frauchen hat mir das Anspringen vermiest

Nur damit keine Missverständnisse auftreten: Ich springe mein Frauchen nie an. Das Anspringen hat die mir vermiest als ich noch jung und dumm war. Ich habe nämlich das Pech, dass Frauchen die Rempel-Nummer kennt. Blöd gelaufen für mich. Die hat sich jedes Mal weggedreht, wenn ich auf sie losgestürzt bin und – zack – bin ich ins Leere gelaufen.

Das war nicht lustig, aber es hätte schlimmer kommen können. Frauchen hat nämlich gemeint: „In hartnäckigen Fällen kann man auch mal das Bein heben.“ Erst dachte ich: Bein heben? Pinkelbotschaft? Geht das jetzt bei den Menschen auch schon los? Aber Frauchen fügte hinzu: „Dann trifft der Hund beim Anspringen das harte Knie.“ Wie gemein… So gesehen: Schwein gehabt, denn ich bin ein blitzgescheiter Hund und habe begriffen, dass ich Frauchen nicht anspringen darf. Das ersparte mir den unangenehmen Zusammenstoß mit dem harten Knie.

Mit dem Anspringen erziehen wir unsere Menschen

Noch Fragen? Ach, Ihr wollt wissen, warum wir die Menschen maßregeln? Frauchen nennt es Respektlosigkeit, aber ich nenne es Erziehung. Mit dem Anspringen sagen wir Hunde dem Menschen, dass wir es absolut inakzeptabel finden, dass er alleine weg war und wir daheim warten mussten. Wir protestieren gegen die Länge der Abwesenheit und teilen mit, dass es bei uns zu Hause ganz schön langweilig war ohne Zweibeiner. Und dann hoffen wir natürlich, dass der Mensch den Rempler auch versteht und sich bessert – aber meistens hoffen wir da leider vergebens.

Naja, ich habe mir gedacht: Weil der Rüffel sowieso nichts bringt, kann ich mir das Anspringen gleich sparen. Deshalb komme ich Frauchen immer entgegen und wedle nur freudig mit dem Schwanz. Das bringt mehr als Anspringen. Meistens spendiert sie mir eine Streicheleinheit, ein Leckerli oder ein Spielchen. Jetzt ist aber alles klar liebe Leser, oder? Bis zum nächsten Freitag bei: Kimba weiß Rat! Und wer nicht so lange warten will, kann ja meine Schmunzel-Bücher „Kimba kriegt sie alle“ (Hundekrimis) und „Mein Revier ist Facebook“ (Facebook-Posts + Fan-Kommentare) bei Amazon kaufen. Text: Kimba / Foto: Marion Friedl  

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Ich heiße Marion Friedl und bin Tierpsychologin und Journalistin. Mehr Infos gibt es übrigens auf der Seite: Über mich.

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